Andreas Hinz, Beschäftigter der Elektro-Montage, lässt sich gern auf die Finger schauen. Die montieren gerade eine Blink-Positionsleuchte. „Ich schraube sie hier am Schutzträger an“, erklärt der junge Mann, „dann führe ich von hinten die Kabel durch und klemme die Lampen an.“ Mit routinierten Handgriffen ist alles schnell getan.
Komplexer Auftrag ...
Die Firma Kemper liefert viele Einzelteile an. Pro Schutzvorrichtung sind es vier pulverbeschichtete Metallteile in sonnengelb, zwei für vorn und je eins für die Seiten. Außerdem Schrauben, Kabel, Platten, um alles funktionstüchtig montieren zu können.
... für Montage, Elektromontage und Konfektionierung
Gruppenleiter Björn Reimering erläutert die Abfolge der Arbeitsschritte: „Zuerst werden an den beiden Vorderteilen Platten für die Befestigung am Fahrzeug und für die Seitenteile angebracht. Dann werden die beiden Vorderteile zusammengeschraubt. Für die Beleuchtung rechts und links außen werden Kabel eingezogen, die Leuchten montiert und angeschlossen.
Warntafeln mit Sicherheitshinweisen werden aufgeklebt. Dann prüfen wir die Funktion. An die zwei Seitenteile werden großflächige Schutzplanen angenietet und eine Befestigungsvorrichtung montiert.“
Zuletzt wird jedem fertig montierten Unfallschutz ein gepackter Beschlagbeutel beigelegt. Die Beschlagbeutel enthalten alle Schrauben und Teile, die für die Montage am Maishäcksler benötigt werden.
Flexible Bearbeitung - ganzjährig
Aktuell werden Straßenfahrschutze für vier verschiedene Maishäcksler-Schneidwerkmodelle montiert. Ein bis zwei Beschäftigte arbeiten durchgehend daran, zwei bis drei weitere Beschäftigte in anderen Gruppen konfektionieren die Beschlagbeutel. „Die Aufträge laufen ganzjährig und die Zahlen variieren“, erläutert Björn Reimering, „im Schnitt montieren wir etwa 40 Unfallschutze pro Woche.“
Foto oben: Andreas Hinz montiert die Elektrik für die Positionsleuchten
Foto unten: Maishäcksler mit Straßenfahrschutz: Vorderteil mit Warntafeln, senkrechte Seitenteile mit Schutzplanen
